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Erfahrung
Erfahrungen im Projekt Variantenbildung
Erfahrung:8201
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Beschreibung der Erfahrung
Die mittelständische Wirtschaft kann mittel- und langfristig nicht mit den großen internationalen Firmen im Bereich der Massenfertigung oder durch das Angebot von Standardprodukten konkurrieren. Ihre Stärken liegen vielmehr im Angebot kundenspezifischer Speziallösungen in Einzel- bzw. Kleinserien. Im Rahmen des Forschungsvorhabens Variantenbildung wurden existierende Forschungslösungen für die Anwendung ingenieurmäßiger Grundsätze auf die Entwicklung von Software übertragen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der ökonomischen Entwicklung kundenspezifischer Varianten.

Die Anwendungsorientierung des Projekts wurde durch die praktischen Marktanforderungen bezüglich kundenspezifischer Lösungen, die direkte Beteiligung von sechs rheinland-pfälzischen KMUs sowie durch die empirische Einführung und Bewertung der Ansätze gewährleistet.

Erfahrungen in diesem Projekt wurden auf verschiedenen Ebenen gemacht. Zum einen gibt es Erfahrungen, die generell Technologietransfer zu kleinen und mittleren Unternehmen betreffen. Des weiteren wurden Erfahrungen bezüglich der Einführung von Produktlinien bei kleinen und mittleren Unternehmen gemacht. Außerdem konnten auch Erfahrungen bezüglich des Einsatzes spezieller Komponenten
der PuLSE-Technologie gemacht werden:
Die Zusammenarbeit mit allen sechs Projektpartnern verlief gut: Die Schulung der bereits zur Anwendung kommenden Teile der Varianten-Technologie konnte zügig durchgeführt beziehungsweise abgeschlossen werden. Wo sinnvoll und möglich wurden in den Firmen Teile der am Fraunhofer IESE entwickelten PuLSE-Methode eingesetzt. In allen Firmen wurde die zu behandelnde Domäne definiert sowie ganz oder teilweise ein Modell dafür erstellt. Dabei trat das Problem auf, dass oft keine Software-Werkzeuge zur Verfügung stehen, um das Domänenmodell anders als textuell zu beschreiben; diese Beschreibungsform kann nicht automatisch auf Redundanzen und Inkonsistenzen überprüft werden, was zu erhöhtem Aufwand führt.
In fast allen Firmen wurde – zumindest auszugsweise – eine Architektur bzw. ein Design für die betrachteten (Teil-) Produkte entwickelt. Teilweise existieren bereits Prototypen von entsprechenden Produkten oder sogar fertige Produkte, die mit neuer Technologie entwickelte Komponenten beinhalten.
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